Live-Demo · Echtzeit-Dispatch für die Pflege
Pflege scheitert selten am guten Willen — sondern an der Koordination. Wer ist frei? Wer ist in der Nähe? Wer kann kurzfristig einspringen? PflegeRadar macht aus dieser Sucherei eine Landkarte: Angehörige melden ihren Bedarf, Pflegekräfte sehen offene Aufträge in ihrem Umkreis — und greifen selbst zu. Kein Telefonmarathon, keine Vermittlungsprovision, kein verlorener Tag.
So funktioniert's
Pflegekräfte hinterlegen Qualifikation, Einsatzradius und Verfügbarkeit. Einmal angelegt, auf jedem Gerät abrufbar — kein Lebenslauf-Ping-Pong.
Angehörige oder Einrichtungen posten einen Pflegeplan: Leistungen, Rhythmus, Zeitfenster — auf Wunsch als Dauerauftrag „bis auf Widerruf", der sich automatisch fortschreibt.
Geo- und Skill-Routing zeigt jeder Kraft die offenen Bedarfe in ihrer Nähe — sortiert nach Entfernung, gefiltert nach Reichweite. Auch unterwegs: Aufträge rund um den aktuellen Standort.
Die Kraft wählt einen Auftrag und sagt zu — der Termin ist verbindlich gebucht. Daueraufträge bleiben bei derselben Kraft, Absagen ist jederzeit möglich.
Warum das zählt
Die Lücke zwischen Pflegebedarf und verfügbaren Kräften wächst — und ein großer Teil der knappen Arbeitszeit versickert in Organisation statt in Versorgung. Genau hier setzt ein Dispatch-System an.
Quellen: Bertelsmann Pflegereport 2030 · Statistisches Bundesamt (Vorausberechnung Pflegekräfte 2024–2049) · DKI-Blitzumfrage 2025 zur Bürokratiebelastung. Zahlen gerundet und zur Einordnung zusammengeführt.
Wirkung · Modellrechnung
Wichtig: PflegeRadar ersetzt nicht die klinische Pflegedokumentation und auch nicht die Anfahrt oder die Pflege selbst — die bleiben gleich. Es ersetzt die Büro-Koordination: das ständige „Wer ist frei, wer passt, wer übernimmt?", Telefonate, Rückrufe, Listenpflege. Im Pull-Modell wählen die Kräfte selbst aus; aus Minuten Disposition pro Einsatz werden Sekunden zur Freigabe. Nebeneffekt: Weil Kräfte Aufträge in ihrer Nähe wählen, sinkt oft auch die Anfahrt. Schieb die Regler und sieh, was allein die Koordination ausmacht:
Modellrechnung, illustrativ — eigene Annahmen, kein Versprechen. Gemeint ist ausschließlich die Büro-Koordination je Einsatz (Verfügbarkeit klären, anrufen, eintragen), nicht Anfahrt oder Pflege. Grundlage: ~46 Arbeitswochen/Jahr, ~1.600 Netto-Arbeitsstunden je Vollzeitstelle. Schon bei einem mittelgroßen ambulanten Dienst summiert sich das auf mehrere Stunden pro Woche, die wieder am Menschen statt am Telefon verbracht werden — multipliziert über tausende Dienste bundesweit ein erheblicher Hebel.
Fair für Pflegekräfte
PflegeRadar verplant niemanden. Pflegekräfte arbeiten auf Honorarbasis und wählen frei: welcher Auftrag, wann, wie oft, wie weit. Bezahlt wird pro übernommenem Einsatz — transparent und ohne Dienstplan-Zwang. Wer mehr arbeitet, verdient mehr; wer pausiert, hat keine Verpflichtung.
Modell: honorarbasierte, selbstständige Pflegekräfte mit freier Auftragswahl. So wird auch brachliegende Kapazität nutzbar — Menschen, die nicht Vollzeit können oder wollen (Eltern, Studierende, Teilrentner), bringen genau die Stunden ein, die sie haben.
Verdienst · Rechner
Ob ein paar Einsätze nebenbei oder regelmäßig: Schieb die Regler und sieh, was zusammenkommt. Schon wenige Einsätze pro Woche ergeben ein spürbares Zusatzeinkommen — ganz ohne feste Verpflichtung.
Illustrative Beispielrechnung mit frei wählbarem Honorar — keine Vergütungszusage. Als selbstständige Honorarkraft trägst du Steuern und Sozialversicherung selbst; der ausgewiesene Betrag ist Brutto-Honorar, kein Nettolohn. „Pro Jahr" rechnet mit rund 46 aktiven Wochen — Urlaub und Pausen bestimmst du selbst.